Der perfekte Bericht
Der perfekte Bericht - So landest du bei jedem Versuch einen Treffer
Einen guten bis sehr guten Bericht zu schreiben mit dem man viele Punkte einkassiert ist nicht immer leicht zu schreiben. Aber wenn man sich an ein paar Punkte hält gelten keine Ausreden, wie ,, Ich kann das einfach nicht formulieren" mehr.
Das wichtigste, das du dir beim Berichte schreiben vor Augen führen musst ist, das jemand außer dir den Text lesen wird. Einfach oder? Aber viele achten nicht darauf. Die Leser können nicht in deinen Kopf schauen, du musst die Dinge ausformulieren, damit sie sie verstehen. Es bringt nichts wenn du bei einem schlechten Kommentar dann sagst: ,, Aber ich habe das so und so gemeint."
Zeigen, nicht beschreiben
Ja, was ist das. Ein sehr wichtiger Punkt, egal was du schreibst. Aber man soll doch die Dinge beschreiben? Ja soll man, aber es soll auch für den Leser spannend sein. Beispiel:
,, Ich zog mich an, meine beige Reithose, meine blaue Weste, das blaue Polohemd, den schwarzen Reithelm. Dann ging ich raus"
Sei ehrlich, das war nicht sonderlich spannend geschrieben, oder? Du hast dich sicher zu Tode gelangweilt, und stell dir mal vor du musst das noch mehrere Seiten in dem Stil weiterlesen.
,, Schnell griff ich in meinen Kleiderschrank und griff nach meiner Lieblingsreithose. Sie hatte einen warmen sandfarbenen Ton und schmiegte sich immer weich an meinen Körper. Mit einem Seufzen strich ich über die aufgerauten Stellen, an der Innenseite der Hosenbeine. Langsam löste sie sich auf...."
Und? Welche Beschreibung hat dir mehr zugesagt? Beschreiben, hin und her, aber eine ,, Kleiderschrankaufzählung" ist immer kontraproduktiv. Die Hose hat einen Fleck? Zeige es anstatt es zu beschreiben. Anstatt ,, Die Hose hatte einen gelben Fleck" kann man besser ,, Der senfgelbe Fleck hob sich deutlich vom rot der Hose ab. Jetzt fehlte nur noch Mayonese, dann wäre es ein perfekter Satz"
Wichtig sind auch Gefühle und Atmosphäre. Stell dir vor du gehst in den Stall zu deinem Pferd. Was schießt dir durch den Kopf? Wie reagiert dein Tier? Brummelt es dir zu oder wiehert es gar? Oder reagiert es nicht und steckt die Nase noch weiter ins Heu? Anstatt einfach nur zu schreiben, dass du dein Pferd putzt, spiele ein wenig mit den Sinneseindrücken. Wo putzt du es? Wie fühlt es sich an? Was hörst du im Hintergrund? Was tut dein Pferd? Bleibt es ruhig stehen, tänzelt es unruhig, hat es vor etwas ungewöhnlichem Angst?
Du bist fertig und willst reiten. Aber auch hier gibt es mehrere Arten etwas zu beschreiben. Denke immer daran, was du gelernt hast. Zeigen, nicht beschreiben und Gefühle reinbringen sind das a und o. Lässt dich dein Pferd aufsteigen oder tänzelt es hin und her? Wie fühlen sich die Bewegungen des Pferdes unter dir an? Wie reagiert es? Wie führst du die Hilfen aus? Anstatt zu schreiben, dass du das Pferd beispielsweise angaloppierst, beschreibe die Hilfengebung.
Du bist beispielweise im Gelände unterwegs oder auch woanders. wichtig ist, dass du dem Leser zeigst, wo du gerade unterwegs bist. Finde eine Waage zwischen zu viel und zu wenig. Beim Beschreiben achte wieder auf Sinneseindrücke. Was fühlst du, riechst du oder hörst du? Wie reagiert dein Pferd?
Wenn du dich an diese Punkte hältst steht dem ,, Super Bericht" nichts mehr im Wege
viel Spaß beim Schreiben