Trakehner - Die Pferde mit der Elchschaufel
Der Trakehner - entweder man liebt sie oder man hasst sie. Es gibt viele Vorurteile gegen diese vielseitige Pferderasse: verspinnerte Viecher, viel zu blütrig, viel zu hampelig. Doch sie zeigen es immer wieder, dass man sie nicht unterschätzen darf.
Ursprung: Hauptgestüt Trakehnen, 13. Jahrhundert
Hauptzuchtgebiet: Deutschland, Russland, Polen
Verbreitung: weltweit
Vorkommen: ca. 280 Zuchthengste, 4500 Zuchtstuten
Stockmaß: 1,60m - 1,70m
Farben: alle Farben
Haupteinsatz: Sportpferd, Veredler
Der Trakehner ist die einzige deutsche Veredlerrasse. Ohne diese Rasse wäre die
deutsche Pferdezucht nicht halb so erfolgreich wie sie es ist. Was haben Dampfross, Pythagoras und Termit gemeinsam? Richtig, sie sind die Stammväter der Trakehnerzucht und stehen für Härte, Ausdauer, Intelligenz und Umgänglichkeit die erwünschten Charaktermerkmale des Trakehners.
Derzeit gibt es weltweit ca. 4500 Zuchtstuten und 280 Deckhengste, die als Trakehner eingetragen sind. Pferde, die als Trakehner eingetragen werden wollen werden hart selektiert. Es werden nur solche aufgenommen, die frühestens in der sechsten Generation Fremdblut aufweisen. Es dürfen nur Shagya Araber, Anglo Araber, Vollblutaraber und englische Vollblüter eingekreuzt werden, bei den Trakehnern besteht eine ausdrückliche Reinzucht. Das Stutbuch ist geschlossen.